Was macht eigentlich Ralf Schmitt?

Nachdem wir in der IHK Wirtschaftsausgabe Januar 2019 erfahren haben, wer eigentlich Ralf Schmitt ist, beschäftigen wir uns jetzt mit dem Thema „Was macht eigentlich Ralf Schmitt?“

Um diese Frage ausführlich beantworten zu können, ist es wichtig, sich mit der allgemeinen Frage „Was macht ein Vorstandsvorsitzender eigentlich?“ kurz zu beschäftigen. Denn Ralf Schmitt ist der Vorstandsvorsitzende der eves_ Group.

Als Vorstandsvorsitzender ist man primär dafür zuständig, die Entwicklungen eines Unternehmens zu überwachen und dieses erfolgreich am Markt zu positionieren. Zusätzlich dazu sollte ein Vorstandsvorsitzender im Idealfall auch Ansprechpartner für alle Mitarbeiter sein.

Doch wie genau sieht denn nun die Arbeit von Ralf Schmitt aus? Mit welchen Themen beschäftigt er sich, was passiert in seinem Büro und was verbirgt sich hinter der What‘s-up-Time?


Auf die Frage wann Ralf Schmitt normalerweise morgens aufsteht, antwortet er: „Zwischen 05:15 und 05:45 Uhr“. Wenn sein Wecker morgens klingelt, schläft der Rest seiner Patchwork-Familie noch. Die Zeit am Morgen ist für ihn die erholsamste. Er nutzt diese, um ganz in Ruhe einen Kaffee zu genießen und mit seinem Hund Shadow einen Spaziergang zu machen.

„Ruhe am Morgen ist mir sehr wichtig – morgens richtig tanken und der Tag ist einfacher zu (er)leben.“

Nach der morgendlichen Runde widmet er sich seinen E-Mails und arbeitet zuhause einige Themen in einem Rutsch ab. Dreimal wöchentlich bringt er, bevor es für ihn ins Büro geht, seine Stiefkinder zur Schule. Zusätzlich dazu ist es ihm wichtig, auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da zu sein und sich für sie Zeit zu nehmen. Doch wie bekommt man das alles unter einen Hut?

„Alles eine Frage der Organisation“, findet Ralf. „Dafür habe ich eine sogenannte What’s-up-Time eingeführt. In dieser Zeit können alle zu mir kommen und ihre Sorgen und Nöte bei mir abliefern. Wir suchen dann gemeinsam nach Lösungen. Das können auch mal private Probleme sein. Ich möchte nicht nur als Chef, sondern auch als Freund wahrgenommen werden. Das ist das Besondere in unserer eves_ Familie. Wir helfen uns gegenseitig. Offene Kommunikation ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Unternehmen.“

Die aktuell zeitaufwändigste seiner Aufgaben ist die kontinuierlichste Arbeit: Der Ausbau der eves_ Group. Derzeit entwickelt er sorgfältig und mit viel Aufwand ein Konzept, in dem Nearshoring ausgebaut und das Offshoring in Trivandrum gestärkt und vergrößert werden kann. Ein weiteres großes Ziel dieses Jahr ist die Integration von Röhrich und Partner nach der Übernahme am 01.01.2019. Ralf Schmitt ist wichtig, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Röhrich und Partner als Teil der eves_ Familie fühlen.

Natürlich ist die eves_ Group zu leiten nicht seine einzige Aufgabe. Als gefühlter Braunschweiger setzt er sich neben sportlichen Sponsorings auch für die IT-Entwicklung in der Region Braunschweig/Wolfsburg ein. Dabei ist er Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender der i3systems Fördergemeinschaft e.V. Dieser hat sich aus aktuell 20 mittelständischen IT-Unternehmen zusammengeschlossen. Auch ein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates der Öffentlichen Facility Management GmbH nimmt er mit vollem Einsatz wahr.


Ein richtiges Feierabendgefühl kommt ihm bei all diesen Tätigkeiten eher weniger auf. Natürlich ist ihm der Begriff bekannt, er selbst definiert ihn für sich aber anders. „Klar ist man als Chef irgendwie nie richtig im Feierabend. Wichtig ist mir, dass ich meine Probleme von der Arbeit nicht bei meiner Familie ablade. Wenn ich mal richtig den Kopf freibekommen möchte, setze ich mich auf mein Motorrad und fahre eine kleine Tour“, sagt der passionierte Motoradfahrer und zeigt auf die große Leinwand in seinem Büro.

In seinem Büro kann man seinen gesamten Motorrad-Stolz auf einer riesigen Leinwand betrachten.

Aber auch joggen und natürlich die Zeit mit seiner Familie und Shadow geben ihm die Möglichkeit, sich gedanklich mal eine kleine Auszeit zu nehmen.

Auf die letzte meiner Fragen, ob er selbst auch Momente hat, in denen er sich lieber mal ein Jahr Auszeit wünscht, antwortet Ralf selbstbewusst: „Natürlich ist auch mir manchmal alles zu viel und dann hätte ich gerne mal eine Auszeit. Ein ganzes Jahr frei ist aber unrealistisch in meinem Job. Jeden Tag passiert in unserem Umfeld so viel, da muss man schnell reagieren können. Agieren wäre da noch besser – und daran arbeite ich.“

Abschließend lässt sich da nur eins sagen: Der Job eines Vorstandsvorsitzenden beinhaltet vorausschauende Arbeit, viel Rücksicht, eine Menge Power und ein Gefühl für seine Mitmenschen. Ralf Schmitt besitzt all diese Eigenschaften und wird uns in Zukunft, vor allem wenn es um die New Work Generation geht, noch das ein oder andere Mal überraschen.

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