Part 6 – Zusammenfassung: Durch was definiert sich ein globales virtuelles Team?

Ein globales virtuelles Team ist meist geografisch über mehrere Standorte verteilt. Zusammensetzen kann sich das Team aus mehreren Gruppen oder auch Einzelpersonen, die von verschiedenen Standorten aus arbeiten.

Wichtig zu wissen sind die Einflussfaktoren auf ein globales virtuelles Team:

An erster Stelle steht dabei der Fachkräftemangel in Deutschland. Dieser ist ein Grund für den Aufbau globaler virtueller Teams und er öffnet die Tür für qualifizierte Migration, was wir in unserem Fall als positiv ansehen.
Dadurch reduziert man wiederum die Kosten und vor allem die Geschäftsrisiken und nebenbei schafft man es globale Talente in der IT-Entwicklung zu erschließen.

Und wie erreicht man, dass die einzelnen Teammitglieder gut miteinander arbeiten?

Die Antwort liegt nahe, wenn ihr unsere bisherigen Beiträge verfolgt habt: Das Team muss durch Eigendynamik entstanden sein. Dazu gehört auch ein aufgeschlossener, transparenter Kommunikator, das Verstehen und Berücksichtigen von verschiedenen Kulturen in einem Team und die Bereitschaft einander zu unterstützen. Auch empfiehlt es sich in einem Software-Entwicklungsteam zwischen mindestens drei bis maximal neun Entwickler einzustellen. Diese Teamgröße ermöglicht den Teammitgliedern nicht nur eine offene Kommunikation, sondern gibt ihnen auch die Zeit, sich gegenseitig und ihren Arbeitsstil zu verstehen.

Gut miteinander arbeiten ist das eine, doch wie wird mein Team erfolgreich?

Der erste Schritt ist der Aufbau von Vertrauen unter den Teammitgliedern und das Übereinkommen kein Top-Down nutzen zu wollen. Der Teamleader oder Kommunikator sollte den Fokus darauflegen, eine offene Kommunikation zu fördern, Konflikte zu lösen, das Team vor externen Kräften zu schützen und sicherzustellen, dass keine Silos innerhalb des Teams entstehen. Ganz nach dem Motto: „Wir gewinnen als Team und scheitern als Team“.

Ebenfalls ist es wichtig, dass Teammitglieder folgende Projektarbeitsschritte durchlaufen:

  1. Eingliederung

Es ist unerlässlich, dass jedes Teammitglied das passende Onboarding erhält, inklusive einer Vorstellungsrunde aller Teammitglieder (wenn möglich auch an einem Standort).

2. Projektstart

Jedes Projekt braucht ein gemeinsames Kick-Off, um das richtige Ziel und die Erwartungen zu definieren.

3. Definition von Meilensteinen

Insbesondere bei virtuellen globalen Teams ist es wichtig sinnvolle Meilensteine zu definieren. Dies sorgt für die richtigen Erwartungen und reduziert Konflikte. Insbesondere zu Beginn der Teamarbeit helfen Meilensteine dem Erreichen einer gemeinsamen und effektiven Zusammenarbeit.

4. Die richtigen Kommunikationsmittel

Ein virtuelles Team ist nur so gut wie die Kommunikationsmittel, welche sie einsetzt. Daher sind gute Telefonkonferenz-Tools wichtig und fördern die direkte Kommunikation.

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