Part 3: Dritter Schritt zum Aufbau von virtuellen globalen Teams

Der Mensch muss im Vordergrund stehen, immer. Selbstverständlich auch bei virtuellen globalen Teams. Als agiles Unternehmen stellen wir Menschen vor Prozesse und passen unsere Prozesse und unseren Arbeitsstil an die Menschen an.

Nachdem das geklärt ist, konzentrieren wir uns nun auf die Feinheiten von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Wahl der richtigen Teammitglieder ist der erste Schritt, wenn sich ein Team im Aufbau befindet. Alle für das Projekt ausgewählten Teammitglieder sollten dabei folgende Eigenschaften mitbringen:

1. Sie sollten teammotivierend arbeiten:
Anstatt als Einzelperson zu arbeiten, werden die Teammitglieder ausgewählt, die aufgrund ihrer hohen Teamfähigkeit ihre Kollegen als eigenes Team ansehen.

2. Sie sollten eine hohe Kommunikationsfähigkeit mitbringen:
Neben hoher sozialer Kommunikationsfähigkeit, sollte auch die gängigste Arbeitssprache beherrscht werden: Englisch.

3. Die Fähigkeit selbst zu rekrutieren:
Nach langjähriger Erfahrung bringt die Rekrutierung durch eine Personalabteilung keinen 100%igen Wert. Es sollten immer Teammitglieder an der Auswahl des zukünftigen Mitglieds beteiligt sein, bis dahin, das Auswahlverfahren komplett selbst zu übernehmen.

4. Auch Empathie für Teamkollegen empfinden:
Auch wenn Teammitglieder geografisch voneinander getrennt arbeiten, sollten eigenständig regelmäßige Teamevents über Skype durchgeführt werden. Beispielsweise, dass indische Teamkollegen, den deutschen Teamkollegen ein indisches Rezept vorkochen. So wird der Teamgedanke gesteigert, die Kommunikation, das Verständnis für die Stärken und Schwächen und der soziale Umgang miteinander.

5. Den Wunsch haben ohne Hierarchie zu arbeiten:
Mit der Durchbrechung der Hierarchielinie wird eine kooperative Atmosphäre geschaffen ohne managementgesteuerten Ansatz. Durch das eigene Managen entfallen lange Wartezeiten und es können, wo und wann immer es nötig ist, Lösungswege gefunden werden. Die Verantwortung wird somit vom Team selbst übernommen.

6. Die Fähigkeit über den Tellerrand hinaus denken zu können:
Jedes einzelne Teammitglied sollte seine eigene Komfortzone verlassen können, seine Teammitglieder unterstützen und sich auch freiwillig und motiviert bei anderen Themen mit einbringen.

Alle diese Eigenschaften sollten Teammitglieder eines virtuellen globalen Teams mitbringen, um erfolgreich wirtschaften zu können. Im demnächst folgenden Part 4 der Reihe „Aufbau virtueller globaler Teams“, sprechen wir dann über die Struktur der Prozesse.

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