„Agil? Bleib mir bloß weg damit!

In der Rolle als Coaches und Begleiterinnen von Teams und Unternehmen ist uns dieser Satz so oder in (leicht) abgewandelten Worten in den letzten Jahren regelmäßig begegnet. Meist in Unternehmen, in denen in irgendeiner Form agile Methoden eingeführt worden waren und die Mitarbeiter bei der Einführung nicht oder nur bedingt mitgenommen wurden.

Wir sind große Fans von SCRUM und dem agilen Führungskonzept. Die Methode steht für uns für selbstorganisiertes und verantwortliches Arbeiten im Team. Regelmäßige Feedbackschleifen ermöglichen schnelle Umsetzungen von sich verändernden Projektanforderungen. Schnell – am Puls der Zeit – ergebnisorientiert. Für den Erfolg der agilen Arbeitsweise allerdings essenziell: Eine ergebnisorientierte & wertschätzende Kommunikation, Transparenz und Nähe.

Und genau da beginnt in der Implementierung von agilen Arbeitsmethoden oft der Konflikt. Nicht jeder Mensch ist von Anfang an offen für ein Konzept, das auf Selbstverantwortung und Selbstorganisation baut, auf den ersten Blick kaum klare Vorgaben hat und nach „Zeitverschwendung durch lange Diskussionen“ aussehen mag. Die Hierarchien sind tatsächlich sehr flach und jedem Einzelnen wird viel Raum zur Gestaltung geboten. Wer jedoch daran gewohnt ist, Anweisungen umzusetzen, dem mag auf den ersten Blick die Klarheit fehlen.

Das sorgt oftmals für berechtigten Widerstand, da es nicht so sehr dem entspricht, was in den vergangenen Jahrzehnten in den Unternehmen gelebt wurde.

Wenn der Vorteil eines neuen Konzeptes für die Mitarbeiter nicht schnell erfahrbar ist – und das nicht nur in Worten, dann kann das dazu führen, dass dieser Widerstand bleibt und sich verfestigt. Alte Strukturen werden wieder mit ins agile Konzept eingebaut („Wir haben einen Chef in unserem SCRUM-Team und das Retro machen wir, wenn wir Zeit haben“ = nie) und der Widerstand gegen ein “Freiheit und Mitbestimmung” bietendes Konzept verfestigt sich.

Und dann hören wir eben genau folgenden Satz: „Agil? Bleib mir bloß weg damit!“

Was also braucht es, um ein sehr hilfreiches und gut funktionierendes Konzept, in einer Firma so zu etablieren, dass es wachsen und Teil der Firmenkultur werden darf?

Auf neudeutsch:

Ein agiles Mindset

Dazu gehören:

  • Flexibilität – weil es manchmal herausfordernd sein kann, wenn man kurz vor Projektende nochmal alles umwirft, weil es eine wirklich viel bessere Lösung gibt
  • Transparenzbereitschaft – wie bin ich (ganz ehrlich) gerade hier und was brauche ich von den anderen Teammitgliedern, damit wir gemeinsam wirklich erfolgreich werden
  • Resilienz – wenn Du mit Dir selbst gut bist, bist Du auch besser mit anderen – auch unter Stress – an welchen Baustellen kann ich dabei ansetzen?
  • Abgleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung – wie wirke ich auf andere und wie schaffe ich es “Sand aus dem Getriebe” im Zwischenmenschlichen zu entfernen
  • Potenzialentfaltung und -förderung – bin ich als Mitarbeiter auf dem für mich richtigen Posten bzw. unterstützen die von mir gesetzten Rahmenbedingungen mein Team bestmöglich?

All das ist erlernbar. Und vor allem – mit den richtigen Methoden – auch sehr schnell positiv spürbar.

Die Firma eves_ ist Vorreiter im agilen Bereich. Ein Großteil der Firma arbeitet rein agil und erzielt neben großer Zufriedenheit beim Kunden auch beste finanzielle Ergebnisse für die Firma.

Und gerade weil eves_ um die Tücken des agilen Arbeitens weiß, haben sie sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen bei all dem mitzunehmen.

Immer wieder gerne in Kooperation mit THEacademy.space…

… lass Dich gerne inspirieren Theacademy.space

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